28 Ausbildungsplätze für Erzieher - Finanzierung sicherstellen

Veröffentlicht am 28.01.2020, 10:51 Uhr     Druckversion

„Die praxisintegrierte Erzieher*innenausbildung muss unbedingt im August 2020 an der Kreisberufsschule starten, damit wir vor Ort konkret etwas gegen den Fachkräftemangel tun können. 

 Dafür ist es wichtig, dass die Kindertagesstätten kurzfristig Planungssicherheiten für die Übernahme der Personalkosten erhalten!“. Mit dieser Forderung kündigt Helga Kell-Rossmann, Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss und Fachsprecherin der SPD-Fraktion eine Initiative ihrer Fraktion für den kommenden Finanzausschuss am 4. Februar an.

Mittels eines Dringlichkeitsantrags will die Fraktion erreichen, dass der Kreis ein Signal an die Kindertagesstätten und Kommunen setzt, dass der Kreis sich an der Finanzierung der Kosten für die Ausbildung beteiligt.

„Wir beantragen daher, dass der Kreis für die drei Jahre umfassende Ausbildung einen Gesamtbetrag von 1,5 Millionen € bereitstellt. Ein Teil der Mittel soll bereits im Nachtragshaushalt 2020 bereitgestellt werden, damit die Zuschüsse bereits ab Beginn der Ausbildung fließen können.“ erläutert der Fraktionsvorsitzende Hans-Helmut Birke.

„Wir wollen damit erreichen, dass sich die Kindertagesstätten zeitnah (besser innerhalb der bis zum 28. Februar laufenden Anmeldefrist für die 28 vorgesehenen Ausbildungsplätze wie geplant anmelden können, auch wenn die Standortkommunen noch nicht über eine Kostenübernahme entschieden haben.“, betont Kell-Rossmann.  Der Antrag siehe auch vor, dass die Verwaltung mit den Standortkommunen Gespräche über eine angemessene Kostenbeteiligung führt.

Bei der Planung des neuen Ausbildungsgangs war man allgemein davon ausgegangen, dass der Bund über das Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive“ einen erheblichen Teil der Personalkosten der Auszubildenden durch Zuschüsse übernehmen würde.  Mitte Dezember hatte der Bund jedoch mitgeteilt, im Jahr 2020 keinen neuen Ausbildungsjahrgang über das Programm zu fördern. Statt eines Betrags von 20.000 € kommen damit nun rund 60.000 € an Kosten für einen Ausbildungsplatz auf die Einrichtungen zu.

Die praxisintegrierte Ausbildung ist ein Mittel, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Durch den Ausbau der Kindertagesbetreuung ist die Nachfrage nach qualifizierten Betreuungskräften stark gestiegen. Die Auszubildenden können bereits in den Kindertagesstätten in der Kinderbetreuung eingesetzt werden. Ab dem 2. Ausbildungsjahr können die Auszubildenden bereits auf den Personalschlüssel angerechnet werden. 

Homepage: SPD-Pinneberg


Kommentare
Keine Kommentare
Kontakt zur SPD Appen

Ortsvereinsvorsitzende
Maybrit Venzke
Rissener Weg 36b
25482 Appen
maybrit.venzke@spd-appen.de

Fraktionsvorsitzende
Petra Müller
Rissener Weg 34
25482 Appen
04101/852681
petra.mueller@spd-appen.de

 

 

 

Webmaster
Im Landtag
Im Bundestag
Im Europaparlament
Hier Mitglied werden!