Überzeugenden Eindruck der drei Bewerberinnen für das Landratsamt

Veröffentlicht am 14.08.2020, 10:14 Uhr     Druckversion

Die SPD-Fraktion sieht sich in der Entscheidung, 3 Bewerberinnen für das Landratsamt in die engere Auswahl zu nehmen, bestätigt. Frau Tiedt, Frau Heesch und Frau Lauerer hätten bei ihrer persönlichen Vorstellung am letzten Mittwoch in der SPD-Fraktion einen für die Leitung der Kreisverwaltung überzeugenden Eindruck hinterlassen, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Hannes Birke.

Das „Bewerbungsgespräch“ stützte sich auf einen für alle Bewerberinnen gleichen, verbindlichen Fragenkatalog. In den 30 Min., die jeder Bewerberin zur Verfügung standen, gab es Fragen nach der Motivation für das Amt, der Führungseignung, Fragen nach dem Persönlichkeitsprofil und der Perspektive für eine „ideale Kreisverwaltung“.

Insbesondere bei den Fragen zur „idealen Kreisverwaltung“, mit der bewusst die zukünftige Entwicklung des Kreises im Vordergrund stand, ging es schwerpunktmäßig um die Digitalisierung der Verwaltung, im Spannungsfeld von Entlastung von Behördengängen und der bürgerfreundlichen, persönlichen Beratung. Alle Bewerberinnen hatten klare und machbare Vorstellungen, unterschieden sich aber in der Herangehensweise und in der Form der Umsetzung. 

Eine abschließende Entscheidung, wen die SPD von drei Frauen zur Favoritin erklärt und auf das besagte „Schild“ heben will, ist noch nicht entschieden. Es wird, so Birke, noch eine schwierige Abwägungsentscheidung geben, wer von „allen drei gut Geeigneten, die Bestgeignete“ ist. 

Einig ist sich die SPD, dass eine Landrätin zukünftig die Leitung der Kreisverwaltung übernehmen soll und so Birke „alle drei Bewerberinnen sind für das Amt geeignet“. Bei den anderen Fraktionen wird es -nach Meinung von Birke- zur „Nagelprobe“ kommen, wie ernst sie ihren politischen Grundsatz nehmen „mehr Frauen in Führungspositionen“ Die Wahl einer Landrätin wäre eine gute Gelegenheit. Sollten sich die anderen Fraktionen auch für eine Landrätin entscheiden, ist die SPD für einen fraktionsübergreifenden Vorschlag. Eine breite Mehrheit bei der Wahl am 26. August wäre -so Birke– ein deutlicher Vertrauensvorschuss des Kreistages für die Zusammenarbeit mit der gewählten Amtsinhaberin.

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