Nach Brandkatastrophe im Flüchtlingscamp Moria

Veröffentlicht am 11.09.2020, 12:00 Uhr     Druckversion

SPD-MdL Hölck fordert Zeichen der Humanität

Mehr als 12.000 Menschen sind im Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos nach einer Feuerkatastrophe obdachlos. Der SPD-Landtagsabgeordnete und -Kreisvorsitzende Thomas Hölck aus Haseldorf appelliert an die Bundesregierung, jetzt endlich Flüchtlinge von dort in Deutschland aufzunehmen. „Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer müssen ihre starre Haltung aufgeben und handeln. Dass Deutschland sich weigert, den Ärmsten der Armen ein Dach über dem Kopf und eine Zukunft zu bieten, ist eine Schande!“, empört sich Hölck. Deutschland müsse ein Zeichen der Humanität setzen und nicht darauf warten, dass die anderen EU-Staaten sich rühren, fordert der Sozialdemokrat. Außerdem könnten diese Menschen nicht einfach Griechenland überlassen werden. Hier sei die Europäische Union gefordert, so Hölck.

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